Oktober 24, 2021

Mittagsausgabe

Haben Sie jemals einen Goldfisch mit großen Augen in seiner neuen Umgebung schwimmen sehen oder eine Fledermaus mit großen Ohren in einem Baum gesehen? Und dann wurde dir klar, dass du diese Gesichtszüge, die bauchigen Augen, die großen Ohren, für bezaubernd hieltest?

Studien in Psychologie haben die Wissenschaft erforscht, die unsere Wahrnehmung untermauert, dass einige Tiere auf unerwartete Weise hässlich sind…niedlich.

Erdferkel und Lemuren

Stellen Sie sich den unbeholfenen Erdferkel oder den Aye-Aye-Lemur vor, der immer schockiert erscheint: Diese Tiere weisen eine Reihe von Gesichts- und Körpermerkmalen auf, die zusammen als Baby-Schema bekannt sind. Verräterische Anzeichen für das Babyschema sind unverhältnismäßig große Augen, kleines Kinn und Mund, große Stirnen und Wangen, und weiche Körper.

Mehrere isolierte Experimente zeigen nun, dass diese „niedlichen“ Merkmale kritische Informationen über die Gesichtsidentität und den emotionalen Zustand enthalten, die für unser offenes Interesse an und unsere Reaktion auf sie verantwortlich sind.

Infantile Merkmale

Ein Team von Wissenschaftlern aus Italien und Großbritannien testete die kognitiven und psychologischen Mechanismen, die unserer Wahrnehmung von Niedlichkeit zugrunde liegen, indem es zeigte, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene Gesichter, die diese infantilen Merkmale aufweisen, im Durchschnitt als niedlicher einstufen, und dass Kinder Gesichter mit diesen Merkmalen fixiert und länger betrachten, unabhängig davon, ob es sich um ein Tier oder einen Menschen handelt.

Diese Studie zeigt, dass die Wahrnehmung von Niedlichkeit in tierischen und menschlichen Gesichtern früh in der Entwicklung auftritt, und andere aktuelle Beweise bestätigen, dass wir auf niedliche Gesichter aufgrund unserer Aufmerksamkeit für das Babyschema reagieren, eine Fähigkeit, die uns hilft, subtilere Unterschiede in Gesichtern und Körpern später im Leben zu bewerten.

Und so, während ein Goldfisch mit Käferaugen auf den ersten Blick abschreckend wirken mag, zwingen uns seine kindlichen Züge, näher zu kommen und ihn besser kennenzulernen.

Quellen und weiterführende Literatur:

  • Borgi, Marta. Cogliati-Dezza1, Irene. Brelsford, Victoria. Meints, Kerstin. Cirulli, Francesa. „Baby“ in menschlichen und tierischen Gesichtern induziert Niedlichkeit
  • wahrnehmung und Blickverteilung bei Kindern.“ Grenzen der Psychologie. Kann 07, 2014. Zugriff am 7. September 2017.
  • Langley, Liz. „Deshalb finden wir’hässliche‘ Tiere süß.“ National Geographic. 18. März 2017. Zugriff am 7. September 2017.

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